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Philips verkauft verbliebenes Handy-Geschäft nach China

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Ein weiterer europäischer Konzern verabschiedet sich endgültig aus dem Geschäft mit Handys: Die niederländische Philips verkauft die Handy-Sparte an den chinesischen Konzern CEC. Über finanzielle Details machte Philips im Rahmen der Bekanntgabe, man habe mit CEC eine Absichtserklärung über die Transaktion unterzeichnet, keine Angaben. Die Übernahme durch CEC soll Ende 2006 abgeschlossen sein.

Ähnlich wie BenQ bei der Übernahme der Siemens-Handysparte übernimmt CEC auch die weltweiten Markenrechte und damit die Rechte für den Verkauf von Handys unter dem Label Philips für insgesamt fünf Jahre. Laut Philips setzt die Sparte 400 Millionen Euro jährlich um; der Bereich hat insgesamt 240 Beschäftige, hauptsächlich in Dependancen in Asien und Osteuropa. Bereits im Oktober 2001 hatte Philips weite Teile seiner Handy-Sparte, vor allem bei Produktion und Entwicklung, an CEC abgegeben. Bislang betrieb Philips Verkauf und Marketing von Handys aber noch in Eigenregie. (jk)