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Philips will sich komplett von US-Navigationstochter Navteq trennen

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Der niederländische Elektronikkonzern Philips will sich vollständig von seiner US-Navigationstochter Navteq trennen. Navteq liefert nach eigenen Angaben unter anderem die digitalen Kartendaten für die meisten Auto-Navigationssysteme, die in Europa und den USA verkauft werden.

In einer zweiten Tranche würden 30 Millionen Navteq-Aktien für insgesamt etwa 1,3 Milliarden Dollar angeboten, teilte Philips am Dienstag in Amsterdam mit. Anfang August 2004 hatte der Konzern 40 Millionen Navteq-Aktien für 22 Dollar je Stück an die US-Börse gebracht. Der geschätzte Gesamtwert des zweiten Angebots basiert auf dem Schlusskurs vom Montag von 44,37 Dollar je Stück.

Zur Deckung einer Überzeichnung könnten weitere etwa 3,1 Millionen Anteilsscheine angeboten werden. Mit Wahrnehmung dieser Option würde sich der derzeitige Anteil von Philips von etwa 37,1 Prozent auf Null reduzieren. Ohne Option werde der Anteil nach dem Verkauf noch bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den Erlös will der Konzern für generelle Unternehmenszwecke und für strategische Wachstumsmöglichkeiten verwenden. (dpa) / (jk)

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