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Pixar stellt auf Intel-Server um (Update)

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Die Pixar Animation Studios ersetzen einen Teil ihrer Sun-Server durch Intel-Systeme, die unter Linux laufen. Mit diesen Servern werden Bilder in fertig gerenderte Szenen eingebaut. Dazu schafft Pixar acht Blade-Server von RackSaver an, in denen insgesamt 1024 Xeon-Prozessoren (2,8 GHz) werkeln. Sie laufen unter Linux; Pixar hat seine Software Renderman darauf portiert. Die Server-Umstellung soll rechtzeitig zur geplanten Produktion von The Incredibles abgeschlossen sein. Dieser Film soll 2004 in die Kinos kommen.

Sun dürfte weniger der finanzielle Verlust als der Image-Schaden schmerzen. Lange Jahre hatten RISC-Workstations mit Unix ihren Platz in der Unterhaltungsindustrie behauptet, doch nun werden sie zunehmend durch Intel und AMD verdrängt. Im Juli hatte Industrial Light and Magic (ILM) Unix-Rechner von SGI gegen Dell-PCs mit Linux ausgetauscht. Außerdem schaffte ILM PCs mit Athlon-Prozessoren zum Rendern an. Und auch bei Dreamworks und Sony Pictures Imageworks haben Intel/Linux-Systeme Einzug gehalten.

Tom Gibbs von Intel streut noch ordentlich Salz in die Wunden der Workstation-Branche. Seiner Meinung nach habe nicht der günstigere Preis bei Pixars Entscheidung die Hauptrolle gespielt. Schließlich konnten die Macher von Toy Story und Monster AG gerade erst eine glänzende Bilanz vorlegen. Die Intel-Systeme böten inzwischen einfach die bessere Leistung, so Gibbs. (ad)

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