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Plastic Logic startet E-Reader-Volumenproduktion

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Mit 10,7-Zoll Displaydiagonale soll sich der E-Reader Que proReader insbesondere für Magazinformate eignen

(Bild: Plastic Logic)

Das britisch-amerikanische Unternehmen Plastic Logic fährt die Serienproduktion seines E-Readers Que proReader in Dresden hoch. Nach der offiziellen Markteinführung in den USA Anfang Januar sollen die rund 180 Mitarbeiter nun ab der kommenden Woche im Schichtsystem in die Volumenproduktion einsteigen, kündigte Geschäftsführer Konrad Herre am Freitag an. Außerdem seien in den nächsten Monaten noch einmal Investitionen in Höhe von mehr als 20 Millionen US-Dollar (rund 14,8 Millionen Euro) geplant, um die Kapazitäten des Werks zu erweitern. Das Unternehmen fertigt in Dresden die E-Ink-Displays für den Que proReader.

In Europa wird das Gerät, das Zeitungen, elektronische Bücher und Magazine, aber auch Computer-Dokumente in verschiedenen Formaten anzeigen kann, frühestens 2011 erhältlich sein, sagte Herre. Man wolle zunächst den großen Bedarf in den USA decken, außerdem gebe es nur dort bisher die nötigen Partner aus dem Mobilfunk- und dem Medienbereich. Die Produktion von etwa zwei Quartalen sei bereits verkauft, genaue Zahlen nannte Herre aber nicht. Plastic Logic hatte im September 2008 sein Dresdner Werk eröffnet und mit der Probeproduktion begonnen. Weitere Standorte sind Kalifornien und das englische Cambridge. (acb)