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Playerunknown's Battlegrounds hat ein massives Cheater-Problem

Im Multiplayer-Spiel Playerunknown's Battlegrounds wimmelt es vor Cheatern. Und es werden immer mehr. Täglich werden tausende Accounts gesperrt.

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Playerunknown's Battlegrounds hat ein massives Cheater-Problem

Playerunknown's Battlegrounds: Screenshot aus der kommenden Desert Map

(Bild: Bluehole)

Das Mehrspieler-Actionspiel Playerunknown's Battlegrounds verzeichnet seit Monaten ein starkes Nutzerwachstum, gleichsam steigen die Zahlen von Cheatern kontinuierlich. Das Entwicklerstudio Bluehole bekommt das Cheater-Problem allerdings kaum in den Griff. Zur Bekämpfung von Cheatern kommt bei Battlegrounds der BattlEye-Service zum Einsatz.

BattlEye erklärte vor kurzem, dass man seit dem Early-Access-Start von Playerunknown's Battlegrounds bereits über 322.000 Cheater-Accounts gesperrt habe. Dabei hat sich die Anzahl der Cheater allein innerhalb der vergangenen vier Wochen mehr als verdoppelt. Derzeit sperrt BattlEye nach eigenen Angaben durchschnittlich zwischen 6.000 und 13.000 Cheater pro Tag. Die überwiegende Mehrheit stamme dabei aus China. Aus Statistiken des Dienstes SteamSpy geht hervor, dass rund 42 Prozent der Battlegrounds-Spieler aus China stammen. Zum Vergleich: zwölf Prozent der Spieler kommen demnach aus den USA, knapp sieben Prozent aus Korea und knapp vier Prozent aus Deutschland. Insgesamt existieren gut 16,5 Millionen Accounts.


Derweil hält Bluehole am Zeitplan für die Veröffentlichung der Vollversion fest, die bis Ende des Jahres erscheinen soll. Auf Steam erklärte der Entwickler, dass Spieler ab Ende Oktober oder Anfang November auf Test-Servern "Climbing and Vaulting" ausprobieren können – dadurch lassen sich bisher unüberwindbare Barrieren überwinden, etwa Zäune und Mauern. Diese Funktionen haben direkte Auswirkungen auf die taktische Vorgehensweise. Später soll dann auch die neue Wüstenkarte "Desert Map" zugänglich sein – wann genau, ließ der Entwickler allerdings offen.

Außerdem verschiebt sich der Start der neuen Ranglisten-Saison erneut um drei Tage auf den 20. Oktober. Das aktuelle Update, das in dieser Woche ausgespielt wird, bringt derweil nur kleinere Änderungen. Es verändert beispielsweise die Art und Anzahl der erscheinenden Gegenstände im Nordosten von Erangel und behebt die fehlerhafte Darstellung von Waffen-Symbolen im Zuschauer-Modus.

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