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Playstation 3 zieht Sony in die roten Zahlen

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Der japanische Elektronikkonzern Sony musste im vergangenen vierten Quartal seines Geschäftsjahres 67,6 Milliarden Yen (415 Millionen Euro) in roten Zahlen schreiben. Im Vergleichsquartal des Vorjahres betrug der Verlust noch 66,53 Milliarden Yen. Im gleichen Zeitraum steigerte Sony seinen Umsatz um 12,6 Prozent auf 2,09 Billionen Yen, geht aus einer Mitteilung (PDF-Datei) hervor. Im gesamten Geschäftsjahr kam ein Umsatz von 7,510 Billionen Yen (46 Milliarden Euro) zusammen, das sind 10,5 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn legte um 2,2 Prozent auf 126,3 Milliarden Yen zu.

Den operativen Verlust von 113,4 Milliarden Yen (696 Millionen Euro) erklärt Sony unter anderem damit, dass der Verkaufspreis der Playstation 3 während der Einführungsphase unter den Herstellungskosten gelegen habe. Daraus resultierte in der Sparte Game ein operativer Verlust von 107,8 Milliarden Yen, der sich über das Jahr auf 232,3 Milliarden Yen summierte. Dazu drückten Restrukturierungskosten und andere Posten auf das Ergebnis.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sony eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent gegenüber dem vorigen Jahr auf 8,78 Billionen Yen. Der Nettogewinn werde sich um 153 Prozent auf 320 Milliarden Yen erhöhen. Die Zahlen beruhen auf der Annahme, dass sich das Geschäft mit der Playstation 3 in Japan ausweiten werde und die Produktionskosten gesenkt werden. Dazu rechnet Sony mit einem guten Verkauf von LCD-Fernsehgeräten und Halbleiterprodukten. (anw)