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Pokémon Go: Community Day und Legendäre Woche

Am Samstag tauchen von 11:00 bis 14:00 Uhr deutscher Zeit besonders viele Dratini auf, aus denen man eines der knufffigsten und gleichzeitig stärksten Pokémon entwickeln kann: Dragoran. Gleichzeitig kehren zwei Legendäre Pokemon zurück.

Pokémon Go Community Day: Drei Stunden Drachenfest

Niantic und The Pokémon Company haben sich in den letzten Monaten viel einfallen lassen, um die Pokémon-Go-Spieler auch bei winterlichem Wetter nach draußen zu locken. Einer dieser Anreize ist der "Community Day", der jeden Monat einmal stattfindet. Für drei Stunden – in Deutschland jeweils Samstag von 11:00 bis 14:00 Uhr – taucht dann ein bestimmtes Pokémon besonders häufig auf. Dazu kommen Boni für jedes gefangene Monster und bei den ersten beiden Community Days eine spezielle Attacke für das Pokémon des Tages.

Außerdem kehren morgen die Legendären Pokémon und Erzrivalen Groudon und Kyogre für eine sogenannte "Legendäre Woche" zurück, zusätzlich zu Rayquaza, der den Streit zwischen dem Land-Monster Groudon und dem Wasser-Monster Kyogre der Pokémon-Legende nach beendet hat. Wichtig ist, wie viele der drei Bosse bis zum 5. März am häufigsten besiegt werden. Sind mehr als die Hälfte Rayquaza, schlüpfen in der darauf folgenden Woche mehr Wind-liebende Viecher aus Eiern, zum Beispiel der bisher ultra-rare Kindwurm. Werden insgesamt mehr Groudon und Kyogre besiegt, gibt es stattdessen Pokémon, die Sonne oder Regen bevorzugen, zum Beispiel Knacklion und Loturzel. Gleichzeitig wird es im In-Game-Shop Pakete geben, die vergünstigte Raid-Pässe enthalten. Laut den Marktforschern von SuperData Research hat das Free-To-Play-Spiel im vergangenen Jahr auf diese Weise 890 Millionen US-Dollar umgesetzt (rund 720 Millionen Euro). Das klingt nach mordsviel, aber der Spitzenreiter unter dem Mobil-Titeln, Arena of Valor aus China, hat mehr als doppelt so viel eingenommen.

Beim ersten Pokémon Go Community Day im Januar gab es besonders viele Pikachu zu fangen.

(Bild: Niantic)

Bei den Community Days gibt es hingegen etwas umsonst: Vor vier Wochen konnten sich die Avatare kaum umdrehen, ohne auf ein Pikachu mit dem speziellen Angriff Surfer zu treten. Am morgigen Samstag ist Dratini dran. Dieses Pokémon ist normalerweise sehr selten, aber sehr begehrt, weil es sich in den sehr starken Drachen Dragoran entwickeln kann. Außerdem lernt jedes Dragoran, das zwischen 11:00 und 14:00 Uhr entwickelt wird, die spezielle Ladeattacke Draco Meteor. Die klingt zwar wesentlich cooler als Dragorans Standard-Drachenattacke Wutanfall und sie sieht im Arenakampf auch viel spektakulärer aus. Generell stärker als Wutanfall ist Draco Meteor jedoch nicht, wie diverse Analysen der Hardcore-Pokémon-Trainer im Subreddit TheSilphRoad ergaben. Bei Pokémon Go geht es ja aber nicht nur ums Kämpfen, sondern vor allem ums Sammeln – jeder Trainer, der etwas auf sich hält, sollte also einen Dragoran mit Draco Meteor haben. Auch wenn jemand meint, nicht mehr Dragoran zu benötigen: Die Dratini-Schwemme hilft auch dabei, endlich den Fangbonus für Drachen-Pokémon auf +3 anzuheben. Das wiederum erhöht die Fangchancen bei allen Drachen-Pokémon inklusive der Raidbosse wie Rayqauza. Und Drachen-Pokémon gibt es in der neuesten Pokémon-Generation ja einige.

Wenn ein Dragoran am Samstag, den 24.2. zwischen 11:00 und 14: Uhr entwickelt wird, lernt er den Angriff Draco Meteor. Normale Dragoran kennen als große Drachen-Attacke nur Wutanfall.

(Bild: Niantic)

Das Fangen jedes beliebigen Pokémon wird morgen mit dreifachem Sternenstaub belohnt, dem derzeit kostbarsten Gut im Pokémon-Go-Universum. Mit den sonst eher ungeliebten "Sternenstücken" kann man die Beute von 300 pro Pokémon auf 450 steigern. Wer dann noch Glück hat, ein Pokémon zu fangen, das zum aktuellen Wetter passt, bekommt nochmal 25 Prozent extra. Wie die Multiplikatoren für gefange Pokémon-Entwicklungen aussehen, bleibt abzuwarten. Bei bisherigen Events mit Sternenstaubbonus gabs für Tauboga, Rattikarl & Co. nur etwas mehr Sternenstaub als gewöhnlich, aber nicht das Doppelte oder Dreifache.

Durchhaltevermögen, genug Pokébälle und eine geladene Powerbank vorausgesetzt, sind also 80.000 bis gut 100.000 Sternenstaub in den drei Stunden drin. "Genug Pokébälle" heißt: 300 sollte man schon mindestens gebunkert haben, und wenn möglich, überwiegend blaue Super- und schwarz-gelbe Hyperbälle. Zum einen, weil deren erhöhte Fangchance Zeit spart, und Zeit ist an diesem Samstag zwar nicht gleich Geld, aber Sternenstaub. Der zweite Grund ist, dass man jedes Dratini vor dem Fangen mit einer Sananabeere füttern sollte, um sechs statt drei Bonbons zu bekommen. Die Sananabeere erhöht jedoch im Unterschied zur (goldenen) Himmihbeere nicht die Fangchancen. Nur mit Super- und UltraHyperbällen kann man also sicher sein, sich nicht über allzu viele Fehlwürfe und geflohene Dratini ärgern zu müssen.

Ebenso wichtig ist es, vor 11:00 Uhr genug Platz in der Pokémon-Aufbewahrung geschaffen zu haben, damit man sie nicht während des Bonuszeitraums aufräumen muss. Dadurch, dass Lockmodule drei Stunden statt der üblichen halben halten, wird es wirklich sehr viel zu fangen geben.

Wenn ein Draitini mit mehr als 700 WP auftaucht, empfiehlt es sich, auf die Sananabeere zu verzichten und eine goldene Himmihbeere zu spendieren: Bei 737 WP hat man bei jedem Wetter außer "windig" ein perfektes Dratini (alle sogenannten IV sind 15) mit Level 30 vor der Nase. Dratini mit mehr WP kann man nur bei Wind fangen. Dann ist das höchste mögliche Level eines gefangenen Pokémon 35 statt 30, und auf Level 35 hat ein perfektes Dratini 799 WP. Wer wissen möchte, welche Werte perfekte Dratini auf anderen Leveln haben, wird ebenfalls auf Reddit fündig.

In den USA gab es diese Level-Badges beim Pokémon-Go-Sponsor Sprint. Am morgigen Samstag beglückt der deutsche Sponsor Unibail-Rodamco auch deutsche Spieler damit.

(Bild: Niantic)

In den Einkaufszentren der Unibail-Rodamco-Gruppe in Oberhausen und Leipzig gibt es morgen Level-Badges für Spieler, die sich vorher registriert haben. Außerdem werden alle Pokéstops von 9:00 bis 21:00 Uhr mit Lockmodulen bestückt sein. In den Team-Lounges kann man wie schon beim Safari-Event im letzten Sommer sein Handy aufladen und etwas Pause machen. Die Registrierung bringt am Community Day aber keine Vorteile im Spiel. Die Pokémon spawnen dieses Mal für alle Spieler gleich. (ErwinWuppertal) / (it)

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