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Pokémon Go: Legendäre Monster, ärgerliche Fehler

Das Auftauchen der "legendären Pokémon" beschert dem Smartphone-Spiel einen neuen Boom und Niantic Millioneneinnahmen. Doch immer mehr Spieler klagen auch über ständige Fehler.

Pokémon Go: Legendäre Monster, ärgerliche Fehler

Pokémon Go begeistert wieder tausende von Spielern, die ihm schon den Rücken gekehrt hatten. Um die legendären Pokemon Lugia, Arktos, Lavados und demnächst auch Zapdos zu fangen, versammeln sie sich in Gruppen an Arenen. Die Legenden tauchen dort für etwa 2 Stunden für sogenannte Raids auf und können nur von mehreren Spielern gemeinsam erlegt und anschließend gefangen werden. Da sich letzteres als recht schwierig erweist, braucht man oft mehrere Anläufe; mehrere Fehlschläge hintereinander sind keine Seltenheit.

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Einen Raid pro Tag hat man frei; weitere Raid-Pässe kosten 100 Coins in der spieleigenen Währung. Da man derzeit maximal 50 Coins pro Tag erspielen kann, kaufen viele Coins für Raid-Pässe dazu. Etwa 1 Euro pro Raid kostet das dann. Ein kurze – natürlich nicht repräsentative – Umfrage bei Spielern zeigte eine hohe Bereitschaft, dafür Geld auszugeben. Weit mehr als die Hälfte der Spieler hatte bereits echtes Geld für Raid-Pässe springen lassen. Angesichts der hohen Zahl von Spielern dürfte das Konzept Niantic erneut vielstellige Millionen-Umsätze bescheren.

Der Kampf ist verloren. Die gefürchteten "Netzwerkfehler" treiben immer mehr Pokémon-Go-Spieler zur Verzweiflung.

Umso ärgerlicher ist es, dass seit einigen Tagen auch viele Spieler über ständige Fehler klagen. An regelmäßige Abstürze der App haben sich alle bereits gewöhnt. Doch derzeit treten vermehrt "Netzwerkfehler" auf. Vor allem bei Arena-Kämpfen erscheint dabei dann ein roter Fehlerbalken und der Kampf lässt sich nicht mehr beenden. Besonders ärgerlich ist, dass dabei die eigenen Pokémon Schaden nehmen, der Gegner aber nach einem Neustart der App wieder unversehrt erscheint. Auch bei den Raids klagen immer mehr Spieler über Netzwerkfehler.

Die Ursache des Problems ist bisher unbekannt; es tritt auch nicht bei allen Spielern auf. Besonders betroffen sind offenbar iPhone-Nutzer – aber auch da nicht alle und nicht immer. Die Fehler treten sowohl über Mobilfunk als auch im WLAN auf; die gängigen Workarounds bis hin zum Neustart des Smartphones und der erneuten Installation der App bringen keine Besserung. Falls sich Abhilfe oder funktionierende Workarounds finden, werden wir diesen hier als Update nachtragen. (ju)

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