Polizei Sachsen entschuldigt sich erneut nach Twitter-Ärger

Der offizielle Twitter-Account der Polizei Sachsens hat einen Tweet geteilt, in dem von "linkem Pack" die Rede war. Das sei unbeabsichtigt erfolgt.

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(Bild: Wachiwit/Shutterstock.com)

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  • dpa

Nach dem Ärger um einen Retweet auf dem offiziellen Twitter-Account der Polizei Sachsen hat das Social-Media-Team am Montag mit einer weiteren Entschuldigung nachgelegt. Das Teilen des Tweets eines anderen Nutzers sei ein Versehen gewesen, erklärte die Polizei erneut via Twitter. In dem kritisierten Text hieß es im Zusammenhang mit den Hausbesetzungen und Protesten in Leipzig: "Gestohlene Räume von Leuten, die sich das erarbeitet haben. Davon hat das linke Pack natürlich keine Ahnung." Nachdem dies am Sonntag retweetet worden war, hagelte es Kritik an der Polizei.

"Von einigen Nutzern schlägt uns der Vorwurf entgegen, wir hätten diesen Tweet bewusst geteilt – oder ein Mitarbeiter des Social-Media-Teams hätte diesen bewusst auf seinem persönlichen Twitter-Profil teilen wollen. Beides können wir ausschließen", erklärte die Polizei. Der zuständige Mitarbeiter habe den Retweet unbewusst und zunächst unbemerkt ausgelöst. Der Mitarbeiter sei über jeden Zweifel erhaben, sich den geteilten Inhalt zunutze machen zu wollen.

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[Update 08.09.2020 – 14:35 Uhr] Mit SocialHub hat sich auch der Anbieter der Software zu Wort gemeldet, die demnach von der Polizei Sachsen für das Management ihrer Social-Media-Kanäle benutzt wird. Demnach kann man darin tatsächlich mit einem einzigen Klick Tweets teilen (Retweet): "Aus unserer Sicht ist hier schlicht ein Fehler passiert." (mho)