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Polizisten in Norddeutschland bekommen Smartphones

Smartphones für die Beamten – die Polizei im Norden hat ihr Ausstattungskonzept überdacht. Eine Probephase startet 2019 mit mehreren hundert Geräten.

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Polizei

Schleswig-Holsteins Polizisten sollen bei ihren Einsätzen künftig Dienst-Smartphones nutzen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Innenministerium. "Die Pläne der Polizei gehen mittlerweile über die ursprünglich einmal angedachte Ausstattung der Streifenwagen mit Tablets hinaus", sagte Sprecher Tim Radtke. "Nach eingehender Prüfung von Innenministerium und Landespolizei ist die direkte Ausstattung der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten mit Smartphones aus heutiger Sicht sinnvoller als die Ausstattung von Streifenwagen mit Tablets."

Damit reichten die Pläne weiter als die in anderen Bundesländern, hieß es weiter. Die Ausstattung der Polizisten mit den Smartphones soll in den nächsten Jahren vorgenommen werden. Zunächst wird laut Innenministerium bis Ende dieses Jahres mit ersten Geräten eine Probephase vorbereitet. 2019 soll dann ein umfangreiches Pilotprojekt mit mehreren hundert Smartphones laufen.

"Es ist in unserer heutigen Zeit zwingend erforderlich, dass wir die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten langfristig mit derartigen Smartphones erleichtern und deutlich verbessern", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU). "Das macht die Arbeitsschritte einfacher, schneller und effizienter." Mit der demnächst startenden umfangreichen Testphase mache die Polizei einen deutlichen Schritt nach vorn.

Dieses Ziel hatten CDU, Grüne und FDP auch in ihrem Koalitionsvertrag verankert. "Wir werden eine zeitgemäße technische Ausstattung aller Polizeidienststellen – nicht nur mit Digitalfunk und internetfähigen Computern – sicherstellen", heißt es da.

Auf dieser Grundlage startete die Polizei das Projekt "Ultramobile Polizeiarbeit". Mit Hilfe der Smartphones sollen Arbeitsschritte der Beamten besser aufeinander abgestimmt werden. Die Geräte werden von überall bessere Zugriffsmöglichkeiten auf das polizeiliche Vorgangsbearbeitungssystem @rtus ermöglichen. Während eines Einsatzes können die Polizisten dann Daten und Fotos in das System eingeben. Im Revier kann jeder Beamte auf die Informationen zugreifen. Beim Einsatz sollen die Polizisten über die Smartphones auch Fahndungsabfragen und Dokumentenechtheitsüberprüfungen abrufen können. (dpa) / (bme)

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