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Polnische Roboter verteidigen Spitzenposition bei der RobotChallenge

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Eine der Sumo-Disziplinen: Ringen von humanoiden Robotern

(Bild: Simon Hellmayr / RobotChallenge)

Fast 400 Roboter aus 23 Ländern haben sich am Wochenende in Wien versammelt, um sich bei der zehnten RobotChallenge zu messen. In 15 Disziplinen rangen sie beispielsweise Sumo, rannten um die Wette oder flogen durch einen Hindernisparcours. Die Wettkämpfe lockten tausende Besucher in die Aula der Wissenschaften im Zentrum Wiens. Polen war zum dritten Mal in Folge die erfolgreichste Entwicklernation.

Vier mal Gold und je drei mal Silber und Bronze wurden an polnische Bots verliehen. Auf den Plätzen folgten Russland und Lettland. Deutschland kam hinter dem Veranstalterland Österreich auf Platz fünf. Insgesamt ergatterten Teilnehmer aus zehn verschiedenen Ländern Medaillen. Während Polen einen Dreifachsieg im Mini Sumo feierte, gelang Lettland das gleiche Kunststück in Mega Sumo. Dazu kam noch ein polnischer Doppelsieg im Humanoid Sumo.

Im Micro Sumo gab es dafür einen deutschen Doppelsieg: Hektor gewann vor Halifax. Österreich holte zweimal Gold. Rocky aus Baden bei Wien siegte im Line Follower Enhanced, während der Flying Dutchman der Fachhochschule Wels im Air Race Semi-Autonomous reüssierte.

Die jährliche Veranstaltung wird seit 2004 von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) ausgerichtet. Unterstützung kam auch diesmal wieder vom Wissenschaftsministerium und von Reichelt Elektronik. Mit 399 Robotern ist die RobotChallenge zu ihrem zehnten Jubiläum wieder im Aufwind. Im Vorjahr waren nur 286 Geräte nach Wien gekommen. In der Vergangenheit hatten schon einmal mehr als 600 Bots teilgenommen, damals aber in grenzüberschreitender Kooperation mit Organisationen aus der slowakischen Hauptstadt Pressburg. (jk)

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