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Portal Mini und Portal TV: Facebook zeigt neue Smart Devices

Facebook hat die neue Generation seiner smarten Portal-Displays angekündigt. Die Geräte kommen nun auch nach Europa, Deutschland bleibt aber außen vor.

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Facebooks neuer Portal Mini.

(Bild: Facebook)

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Facebook hat neue Portal-Geräte gezeigt: Den smarten Displays des Unternehmens gibt es nun auch in einer Mini-Variante mit 8-Zoll-Bildschirm. Das Standard-Modell des Portal wird mit einem 10-Zoll-Display ebenfalls neu aufgelegt. Komplett neu ist der Portal TV, der per HDMI an den Fernseher angeschlossen wird und dank Kamera Videotelefonate ermöglicht.

Nur der Portal Plus, der im vergangenen Herbst in den USA auf den Markt kam, bleibt unangetastet. Die neuen Geräte kosten zwischen 130 und 180 US-Dollar und werden ab dem 15. Oktober verkauft.

Weiterhin wird das komplette Portal-Lineup aber nicht in Deutschland angeboten. Die neuen Portal-Geräte werden ausschließlich in den USA, in Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Spanien, Italien und Frankreich verkauft. Der auf den Geräten installierte Facebook Assistant wird außerdem weiterhin nur in englischer Sprache funktionieren, auf den Smart-Displays läuft aber auch Amazons Assistentin Alexa, die die jeweiligen Sprachen beherrscht.

Der fehlende Sprach-Support des Facebook-Assistenten ist also offenbar kein Hindernis für den Verkauf in Frankreich, Italien und Spanien. Entsprechend scheint es einen anderen Grund dafür zu geben, dass die Portal-Geräte weiterhin nicht in Deutschland angeboten werden. Smart Displays gibt es hierzulande unter anderem von Google und Amazon.

Die Portal-Displays von Facebook definieren sich vor allem über ihre Videochat-Funktionen: Dank KI-gesteuerter Weitwinkelkamera sollen alle am Gespräch beteiligten Personen stets im Bildausschnitt bleiben. Spricht man alleine, zoomt die Kamera entsprechend auf das Gesicht des einzelnen Gesprächsteilnehmers. Eine "Smart Audio"-Funktionen soll dafür sorgen, dass störende Hintergrundgeräusche herausgefiltert werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Portal-Modellen unterstützen die neuen Ausführungen auch Videochats via WhatsApp.

Facebook ist darum bemüht, Datenschutzbedenken bei den Portal-Geräten auszuräumen. Mikrofon und Kamera lassen sich daher auch über einen physischen Schieberegler abschalten. Einige Funktionen, wie die angesprochene smarte Kamera und das smarte Audiosystem, laufen lokal auf dem Gerät. Wie auch Amazon, Google und Apple lässt Facebook einige Sprachbefehle an den Facebook Assistant von Menschen auswerten. Nutzer können das auf Wunsch deaktivieren. Die Befehle, die über Portal an Alexa gestellt werden, laufen nicht über Facebook-Server. (dahe)