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Postbank schon wieder im Visier der Phisher

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Erneut versuchen anonyme Mail-Versender Pin und TAN von arglosen Kunden zu erlangen. Das ist schon die zweite Attacke in dieser Woche.

Die in schlechtem Deutsch und ohne Umlaute verschickte HTML-Mail versucht Postbank-Kunden zu überreden, auf einer Webseite die Daten einzugeben. Angeblich wolle man "Missetaeter" ermitteln, die "Angaben aus den TAN-Tabellen" verwenden. Dazu solle der Kunde zwei TAN-Nummern auf der Webseite eintippen, statt diese selbst zu verwenden. Sollten die eingetippten TAN-Nummern dennoch zum Einsatz kommen, wäre das eine Bestätigung für einen Missbrauch und das Konto würde gesperrt.

Ein Klick auf die Schaltfläche "Form ausfuellen" führt auf eine bislang noch erreichbare angebliche Postbank-Webseite. Sollte jemand der gefälschten Aufforderung tatsächlich nachkommen, kann er wohl davon ausgehen, dass die TAN tatsächlich innerhalb kurzer Zeit missbraucht wird -- vom Absender der Mail.

Bank-Kunden sollten sich grundsätzlich nur direkt auf der Bank-Homepage einwählen, nachdem sie die URL per Hand im Browser eingegeben haben oder wenn sie einen zuvor abgespeicherten Favoriten oder Bookmark benutzen. (axv)