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Potsdam: Hoverboard setzt Wohnung in Flammen

Beim Aufladen an der Steckdose ist am Wochenende ein sogenanntes Hoverboard in einer Potsdamer Wohnung explodiert und hat einen Brand ausgelöst. Nicht zum ersten Mal zeigt das die ernsten Risiken der E-Boards.

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Hoverboard

Es ist nicht das erste Mal, dass die Elektronik eines Hoverboards Feuer fängt.

(Bild: c't)

In Potsdam ist am Samstag ein sogenanntes "Hoverboard" in Flammen aufgegangen und hat eine Wohnung in Brand gesetzt. Wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichten, konnten sich ein Ehepaar mit zwei Enkeln über den Balkon rechtzeitig in Sicherheit bringen, andere Mieter seien von der Feuerwehr gerettet worden. Um was für ein Modell der eigentlich E-Boards genannten Geräte es sich gehandelt hat, sei nicht klar. Die zuständige Polizeidirektion habe gegenüber der Zeitung lediglich bestätigt, dass ein "Hoverboard" explodiert sei. Das wäre nicht das erste Mal, dass so etwas passiert.

E-Boards waren Ende 2015 immer beliebter geworden. Das Fortbewegungsmittel besteht im Prinzip aus zwei durch einen breiten Steg verbundene kleine Räder. Gesteuert werden sie durch Gewichtsverlagerungen des auf dem Steg stehenden Fahrers. In einem Test hatte die c't schwere Sicherheitsmängel ausgemacht, auch wenn das Gerät nicht in Flammen aufgegangen war. Es hatte sich aber zum Beispiel reproduzierbar abgeschaltet, woraufhin der Fahrer vom Gerät stürzte. In Deutschland sind die E-Boards nicht zugelassen und deswegen auf öffentlichen Straßen verboten.

Lesen Sie den kompletten Test des "Hoverboards" bei c't:

Richtungsänderung durch Gewichtsverlagerung: Das "Hoverboard" in der c't-Redaktion

(mho)

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