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PowerDVD 8 integriert Online-Filmdatenbank

Mit den neuesten Grafikchips können selbst kleine Zweikern-CPUs Blu-ray-Filme ruckelfrei abspielen. Doch für die Berechnung von Zwischenbildern für eine sanftere Bildausgabe wird PowerDVD zukünftig auch Quadcore-CPUs gehörig ins Schwitzen bringen.

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Von
  • Hartmut Gieselmann

Cyberlink (Halle 21 / Stand B40/I) hat auf der CeBIT die neue Version 8 der Videoplayer-Software PowerDVD vorgestellt. Auffälligste Änderung zum Vorgänger ist eine integrierte Filmdatenbank, in der Anwender Informationen und Bewertungen ihrer Filme sammeln und über die Online-Seite Moovie Live mit anderen Nutzern austauschen können.

PowerDVD 8 wird die HD DVD nicht mehr unterstützen, Cyberlink spart dadurch Lizenzkosten und Support. Dafür werden die Blu-ray-Funktionen weiter ausgebaut. So unterstützt die Software alle Funktionen der Formatversion 1.1 wie Picture in Picture für Videokommentare und BD-J. Online-Funktionen des Formats 2.0 sollen kostenlos nachgereicht werden. Die Dekodierung der VC-1, H.264 und MPEG-2 kann durch die Grafikchips von AMD/ATI und Nvidia beschleunigt werden, Onboard-Grafikchips von Intel beherrschen derweil noch nicht alle Codecs. Für eine flüssige Wiedergabe von Blu-ray-Filmen würden dann kleine Zweikern-CPUs ausreichen, wobei die Software aufgrund von Compiler-Optimierungen Intel-Prozessoren weniger belastet als AMD-Prozessoren.

Die Anfang April in den Handel kommende Version 8.0 Ultra bringt allerdings noch keinerlei Funktionen zum Hochskalieren von Filmen in Standard-Auflösung und für die Berechnung von Zwischenbildern bei der Ausgabe von Blu-ray-Filmen auf 60-Hz-Monitoren mit. Diese Funktion soll erst im dritten Quartal in einem kostenlosen Update nachgereicht werden. Die Berechnung von hochaufgelösten Zwischenbildern in Echtzeit benötige jedoch erhebliche Prozessor-Ressourcen, sodass nur die schnellsten Quadcore-CPUs dazu in der Lage seien. (hag)