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Powerline-Adapter von AVM

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Der Netzwerkhersteller AVM (Halle 13, C48) hat auf der CeBIT eine Reihe neuer Produkte vorgestellt, darunter den Fritz!WLAN Repeater 300E. Er erweitert Funknetze im 2,4- und 5-Ghz-Band, soll laut Hersteller mit jedem WLAN-Router zusammenarbeiten und holt sich mit der Einrichtungsautomatik WPS auf Knopfdruck Zugangsdaten. Zusätzlich lassen sich über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle weitere Geräte per Kabel anschließen. Das Gerät soll kommenden Monat für 90 Euro in den Handel kommen.

Fritz!Powerline 500E

(Bild: AVM)

Die Fritz!Box 6320 Cable bezeichnet AVM als kleinen Bruder der Anfang des Jahres vorgestellten 6330, die sich ebenfalls über Kabel-TV-Netze ins Internet einwählt. Die Fritz!Box 6320 funkt im WLAN über das 2,4-GHz-Band (IEEE 802.11n-300), kann sich per Gigabit-Ethernet ins LAN verbinden und besitzt eine DECT-Basisstation für drahtlose Telefone. Laut AVM wird das Gerät ab dem 2. Quartal 2011 bei den Kabelnetz-Anbietern zu haben sein.

Fritz!WLAN Repeater 300E

(Bild: AVM)

Mit dem erstem Powerline-Adapter von AVM, dem Fritz!Powerline 500E, werden über die Stromleitung bis zu 500 MBit/s brutto übertragen; das System verschlüsselt diese Daten mit AES (128 Bit), es entspricht dem IEEE-Standard P1901. Das Set aus zwei Adaptern soll laut Hersteller 130 Euro kosten.

Das Fritz!Fon C3 ergänzt eine Fritz!Box, greift etwa auf deren Telefonbuch und Anrufbeantworter zu. Des Weiteren empfängt es E-Mail, spielt Webradios ab und zeigt Newsfeeds auch ohne zusätzlichen PC an. Neben üblichen Funktionen wie Freisprechen lässt sich die Geräte-Firmware per Knopfdruck aktualisieren. Das Telefon soll ab sofort erhältlich sein und kostet 80 Euro.

Weitere Neuerungen findet man im Labor-Bereich bei AVM: So erweiterte eine Fritz!Box 7270 nun als DECT-Repeater die Reichweite von schnurlosen Telefonen und neben nativen IPv6 unterstützen die AVM-Router nun auch die Übergangstechnik DS-Lite, die IPv4 über reine IPv6-Verbindungen transportiert. Außerdem stellt der Hersteller die Android-App Fritz!Box Ticker vor, die als Widget über verpasste Anrufe und neue Nachrichten auf der Fritz!Box informiert. Die dafür nötigen Informationen fragt die App über das Internet direkt von der Fritz!Box ab.

Des Weiteren hat AVM die Kindersicherung der Fritz!Box um Port-, URL- und vordefinierte Listen der Bundesprüfstelle (BPJM) erweitert, für den Zugriff auf die NAS-Funktionen des Routers lassen sich zwei unterschiedliche Passwörter setzen -- je eines für den LAN- und den Internet-Zugang auf den eigenen Netzwerkspeicher. Außerdem zeigt AVM auf der Messe Beispiele für die Heimautomation, bei der der Hersteller auf das Open-Source-Projekt FHEM setzt.
(rek)

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