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Preise für PC-Arbeitsspeicher klettern auf 18-Monats-Hoch

Da die Nachfrage nach DRAM-Chips derzeit das Angebot übertrifft, steigen die Preise für Speichermodule. Ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht in Sicht.

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DRAM-Preise klettern auf 18-Monats-Hoch

Nach Angaben der Marktforscher von DRAMExchange kosten DRAM-Chips für PC-Arbeitsspeicher so viel wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Für einen DDR4-Speicherchip mit 4 GBit Kapazität sind auf dem Spotmarkt derzeit 3,347 US-Dollar fällig, das ist im Vergleich zum Jahresanfang ein Anstieg um 51 US-Cent beziehungsweise 18 Prozent. Nachdem es noch Mitte vergangenen Jahres ein Überangebot an DRAM mit entsprechend niedrigen Preisen gab, kosten gängige Speichermodule für Desktop-PC inzwischen ungefähr das Doppelte.

Im Vergleich zum Sommer 2016 hat sich der Preis für ein gängiges DDR4-Speichermodul verdoppelt.

(Bild: Heise Preisvergleich)

Als Grund für diese Entwicklung gibt der President des taiwanischen DRAM-Herstellers Nanya Pei-Ing Lee gegenüber dem IT-Magazin Digitimes an, dass die Nachfrage derzeit die Produktionsmengen geringfügig übersteigt. Die Hersteller hatten wegen des Überangebots und dem niedrigen Preisniveau ihre Investitionen in neue Fertigungskapazitäten zurückgefahren. Für das zweite Quartal 2017 erwartet der Nanya-Chef einen weiteren Anstieg. Erst im dritten Quartal sollen sich die DRAM-Preise nach seiner Ansicht stabilisieren. (chh)

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