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Premiere im Plus

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Der Münchener Pay-TV-Sender Premiere hat im vergangenen Halbjahr erstmals in seiner Unternehmensgeschichte schwarze Zahlen geschrieben. Unterm Strich kam ein Nettogewinn von 3,3 Millionen Euro heraus gegenüber einem Verlust von 61,2 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz wuchs um 6 Prozent auf 506,1 Millionen Euro. Die Zahl der Abonnenten ist um 14,5 Prozent auf 3.313.140 gestiegen, teilt Premiere heute mit.

Für das gesamte Geschäftsjahr peilt Premiere 3,6 Millionen Abonnenten, 1,1 Milliarden Euro Umsatz und ein EBITDA von 120 Millionen bis 150 Millionen Euro an. Das Unternehmen wird seit März an der Frankfurter Börse notiert. Konkurrenz könnte dem Sender noch in diesem Jahr durch ProSiebenSat1 erwachsen. Die Senderkette, die vom Axel-Springer-Verlag übernommen werden soll, erwägt einen Einstieg ins Pay-TV-Geschäft. (anw)

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