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PrimaCom und UPC-Tochter EWT sagen Kabelnetz-Fusion ab

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Die Gespräche zwischen Kabelnetzbetreiber PrimaCom und dessen größten Minderheitsaktionär United Pan-Europe Communications (UPC) sind gescheitert. Bei den Verhandlungen ging es unter anderem um den Zusammenschluss des Mainzer Unternehmens mit der UPC-Tocher Elektro- und Nachrichtentechnik GmbH (EWT), ebenfalls ein Kabelnetzbetreiber. Grund für das Scheitern der Verhandlungen seien unterschiedliche Bewertungen der Aktien gewesen.

Für die seit März 2001 geplante Fusion, durch die Deutschlands drittgrößter Kabelnetzbetreiber entstanden wäre, sollte UPC 52 Prozent der Aktienanteile an PrimaCom übernehmen. Dazu wollte PrimaCom ursprünglich 11,1 Millionen neue Aktien für die Einbringung von EWT an UPC ausgeben. Die Verhandlungen seien nun gescheitert, da UPC nun mehr als 11,1 Millionen Aktien verlangt hätte, heißt es bei PrimaCom. Zurzeit hält UPC etwas weniger als 25 Prozent der PimaCom-Aktien.

Ursprünglich sollte eine ordentliche Hauptversammlung der PrimaCom AG am 28. August über die Fusion entscheiden. Kurz vor dem Termin hatten sich die Verhandlungsparteien aber auf einen Aufschub der Entscheidung auf den 31. Oktober geeinigt, an dem wiederum der Zeitrahmen für die Gespräche ein letztes Mal auf den 15. Dezember verlängert wurde. (anw)