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Private Daten gegen Kekse

Mit selbst gebackenen Keksen "bezahlte" die New Yorker Künstlerin Risa Puno für der Herausgabe detaillierter persönlicher Daten - mit erheblichem Erfolg.

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(Bild: Risa Puno bei Instagram )

Auf dem Brooklyn Arts Festival führte die New Yorker Künstlerin Risa Puno kürzlich ein Projekt zum Thema Datenschutz durch. Wer ihr auf einem langen Formular persönliche Daten aushändigte, bekam als Belohnung selbst gebackene Kekse. Diese Cookies nehmen deutlich Bezug auf bekannte Webseiten und auch der seitenlange Anhang des Formulars (PDF-Datei) ist typischen Formulierungen von Nutzungsbedingungen nachempfunden. Trotzdem rückten rund 380 Menschen private Informationen heraus, wie Risa Puno einer Reporterin von ProPublica erzählte.

Bereitwillig wurden oft nicht bloß Name und E-Mail-Adresse mitgeteilt, sondern etwa auch Telefonnummer, Autokennzeichen, Fingerabdrücke oder auch ein Foto. Risa Puno will ihr Projekt #pleaseenablecookies am 25. Oktober wiederholen. (ciw)

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