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Private Raumflüge ab 2008

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Das US-Transportministerium geht davon aus, schon bald grünes Licht für kommerzielle Raumflug-Angebote geben zu können. Nach Ansicht von Transportminister Norman Mineta ist die private Raumfahrtindustrie inzwischen so weit, dass die ersten Genehmigungen für Flüge ins All bereits im Jahr 2008 erteilt werden können. Auf der 9th Annual Commercial Space Transportation Conference in Washington wies Mineta aber auch darauf hin, dass zunächst umfangreiche Sicherheits-Checks sowie Flugtests der in Betracht kommenden Transportmaschinen durchgeführt werden müssen. Mit den Tests soll im kommenden Jahr begonnen werden.

Unter anderem will das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Sir Richard Branson kommerzielle Flüge ins All anbieten. An Bord der VSS Enterprise sollen die Passagiere von New Mexico aus zunächst von einem Trägerflugzeug in eine Höhe von etwa 16.000 Meter befördert werden. Dann klinkt sich der Raumgleiter aus und wird per Raketenantrieb ins All geschossen. Verbindliche Angaben, welche Entfernung von der Erde aus erreicht wird, macht das Unternehmen bislang allerdings nicht. Nach allgemeiner Definition beginnt der Weltraum in einer Höhe von etwa 100 Kilometern. Ein Flug mit der VSS Enterprise inklusive Vorbereitung soll rund 115.000 Pfund kosten. (pmz)