Private Relay: Firefox will Dienst für Alias-Mail-Adressen einführen

Mozilla testet eine Erweiterung für Firefox, mit der man Alias-E-Mail-Adressen für die Registrierung bei Web-Diensten generieren kann.

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(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)

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Firefox soll bald E-Mail-Adressen als Aliasse generieren können, mit denen sich Nutzer bei Diensten im Web anmelden oder registrieren können, ohne die eigene Adresse herausgeben zu müssen. Mails, die in dem erstellten Posteingang landen, werden automatisch weitergeleitet. Jede Adresse ist aber auch nachträglich löschbar.

Der Service ist laut dem Portal ZDnet seit vergangenem Monat in einem geschlossenen beta-Stadium. Gegen Ende des Jahres soll dieses geöffnet werden. Eine flächendeckende Einführung liegt also noch in recht weiter Ferne. Die Erweiterung nennt sich "Private Relay". Auf der Mozilla-Webseite ist sie bereits angekündigt. Dort heißt es: "Mach dir einen E-Mail-Alias mit nur einem Klick und behalte deine Adresse für dich." Primär sollen damit nervige E-Mails verhindert werden, etwa von Newslettern, für die man sich niemals angemeldet hat. Die Adresse nicht weiterzugeben hat natürlich auch einen Sicherheitsaspekt.

Mozilla kämpft mit Verlusten – sowohl an Nutzern als auch finanziell. Die zuletzt veröffentlichten Jahreszahlen zeigten, dass 2018 mehr Geld ausgegeben als eingenommen wurde. Dienste, die eigentlich kostenpflichtig sein sollten, sind es noch immer nicht – dazu gehören der Passwortmanager Lockwise und der Trackingmanager Monitor. Nur der eigene VPN-Dienst kostet Geld.

(emw)