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Privatkonsumenten geben mehr für PC-Zubehör als den Rechner selbst aus

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Obwohl die von der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr verursachte Wachstumsdelle im weltweiten PC-Geschäft überwunden scheint, geben sich Marktforscher wie IDC hinsichtlich der zu erwartenden Umsatzsteigerungen eher zurückhaltend: für 2010 prognostiziert IDC lediglich ein Plus von 5 Prozent. Unterdessen zeichnet sich ab, dass insbesondere private Konsumenten über die Ausgaben für den Rechner hinaus noch einmal etwa die gleiche Summe in Zubehör und Peripherieprodukte investieren. Einer Untersuchung von IDC in den USA zufolge entfielen demnach 2009 auf jeden für den Computer ausgegebenen Dollar gut 1,05 Dollar für Software, Upgrades und andere Ergänzungen rund um den Rechner. 2008 lag das Verhältnis noch umgekehrt – lediglich 87 Dollar-Cent flossen in die Zubehörkäufe.

Das meiste Geld investierten private Konsumenten dabei in Security-Software zum Schutz des PC sowie in leistungssteigernde Upgrades – vor allem Arbeitsspeicher, Festplatten und schnellere Grafikkarten. Darüber hinaus waren Anwendungen und Zubehör für die Bearbeitung digitaler Medien stark gefragt. Bis zum Ende des laufenden Jahres werden Käufer in den USA bis zu 28 Milliarden US-Dollar für PC-Peripherie und Zubehör ausgegeben haben, erwarten die IDC-Experten. Aber auch im gewerblichen Umfeld sollen die Zusatzausgaben rund um den PC steigen. Schon 2009 gaben kleinere Unternehmen mit bis zu 100 Angestellten in den USA rund 2,7 Milliarden US-Dollar aus – das entsprach IDC zufolge fast einem Viertel ihres gesamten Budgets für Computer-Ausgaben. (map)