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Pro & Contra: Ist Apples Face ID wirklich ein Fortschritt?

Apple feiert die Gesichtserkennung als großen Fortschritt. Doch ist die neue biometrische Entsperrmethode des iPhone X im Alltag tatsächlich von Vorteil?

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(Bild: Apple)

Das iPhone anschauen und schon ist es entsperrt: Diesen Komfortgewinn verspricht Apple mit Face ID – ohne dass dadurch Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden sollen. Im Gegenteil: Nach Angabe des Herstellers lässt sich die Gesichtserkennung deutlich schwerer überlisten als ein System, das sich per Fingerabdruck entsperren lässt. Die neue Technik lässt sich Apple bezahlen: Kein iPhone war bisher so teuer wie das iPhone X.

Doch wie schlägt sich Face ID im Praxiseinsatz? Ist die biometrische Technik, die in den kommenden Monaten in neuen iPhones und ersten iPads Einzug halten dürfte, wirklich von Vorteil gegenüber der Fingerabdruckerkennung des Vorläufers Touch ID? Im neuen Mac & i Heft 3/2018, das ab dem 7. Februar am Kiosk ausliegt und sich im heise Shop bestellen lässt, diskutieren die Redakteure Johannes Schuster und Leonhard Becker das Thema.

Face ID macht die Nutzung des iPhones bequemer und ist auch in anderer Hinsicht von Vorteil, erklärt Becker: "Die Technik macht nicht nur das langatmige Ertasten des Home-Buttons überflüssig, sondern den gesamten Knopf.

So räumt das iPhone X endlich mehr Platz ein für das allerwichtigste Element: ein viel größeres, flächendeckendes Display in einem dennoch kaum gewachsenen Gehäuserahmen". Das Entsperren fühle sich zudem wieder so "magisch" an wie beim ersten iPhone, im Unterschied zu früher aber abgesichert.

Schuster sieht keine Vorteile bei Face ID im Alltagseinsatz – im Gegenteil: "Das Entsperren dauert einen Moment länger. Außerdem muss ich das iPhone X erst mit einem Fingertipp aufwecken und es mir dann in einem bestimmten Abstand vor das Gesicht halten, während ich bei Touch ID das Aufwecken mit dem Identifizieren in einer einzigen Fingerberührung verbinden konnte. [...] In der Jackentasche oder in der Mittelkonsole im Auto funktioniert Face ID ebenfalls nicht", bemängelt Schuster.

Was meinen Sie? Ist Face ID sein Geld wert oder ein Rückschritt bei der biometrischen Entsperrung des iPhones? Diskutieren Sie mit bei Mac & i:

(lbe)