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Process Explorer identifiziert Services

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Der im Rahmen der kostenlosen Sysinternals-Suite entwickelte, mittlerweile von Microsoft gepflegte Process Explorer ist in der Version 12.0 mit signifikanten Verbesserungen eschienen. So zeigt der direkt aus der Prozessliste heraus aufrufbare Informationsdialog zu einem einzelnen Vorgang nun auch Daten zu dessen TCP/IP-Verbindungen an, ähnlich wie dies ab Windows Vista mit dem Ressourcenmonitor zu bewerkstelligen ist.

Insbesondere zeigt das Werkzeug nun in den Erläuterungen zu laufenden Windows-Services außerdem an, welchem Prozess beziehungsweise Thread der Dienst zuarbeitet. Der Name svchost.exe, unter dem diese Dienste typischerweise in der Prozessliste auftauchen, gibt von sich aus kaum Auskunft darüber, welcher Dienst konkret gemeint ist und durch welchen Thread oder Prozess er gestartet wurde; der neue Process Explorer räumt dagegen mit diesem Informationshindernis auf, hinter dem sich auch unliebsame, etwa durch einen Trojaner eingeschleuste Prozesse verbergen könnten.

Weitere Informationen zum kostenlosen Process Explorer, den man auch als Ersatz des serienmäßigen Windows Task Manager festlegen kann, sowie zur Sysinternals Suite im heise Software-Verzeichnis:

(hps)