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Process Explorer von Sysinternals erreicht Versionsnummer 15

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Beim Process Explorer handelt es sich um einen alternativen Taskmanager, der weit mehr Funktionen bietet als der bordeigene. In der nun erschienenen Version 15 zeigt er auch die GPU-Auslastung an und kann Dienste neu starten. Eine eher kosmetische Neuerung: Die Auslastungsdarstellung von CPU, Disk und so weiter verzichtet nun auf Raster.

Die aktuelle Version des Process Explorer läuft unter Windows ab XP und Server ab 2003 (egal ob x86, x64 oder ia64), die GPU-Überwachung klappt allerdings erst ab Vista.

Der Process Monitor stammt von Sysinternals, einer Software-Schmiede, die 1996 von Mark Russinovich und Bryce Cogswell gegründet wurde. Von den beiden stammen diverse System-Utilities für Windows, die seit Langem kostenlos zum Download bereitstehen und bei vielen Windows-Administratoren als unverzichtbar gelten. Zu den wichtigsten Werkzeugen zählen außer dem Process Explorer vor allem Autoruns zum Anzeigen aller Autostarts sowie der Process Monitor zum protokollieren sämtlicher Zugriffe unter anderem auf Festplatte und Registry (dabei handelt es sich um den gemeinsamen Nachfolger von Regmon und Filemon).

2006 hat Microsoft Sysinternals aufgekauft, seitdem stehen die diversen Werkzeuge im Technet-Bereich bei Microsoft zum weiterhin kostenlosen Download bereit. Russinovich arbeitet nun als Technical Fellow für Microsoft, unter anderem hält er immer wieder Vorträge auf Veranstaltungen wie Build (ehemals als PDC bekannt) oder TechEd.

Wie Sie die stets aktuelle Version des Process Explorers unter Windows 7 mit nur einem Mausklick und ohne Sind-Sie-sicher-Nachfrage mit vollen Rechten starten können, zeigt der Artikel "Admins Lieblinge" in der aktuellen c't 16/11, S. 120. (axv)

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