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Projekt Ultra-E: 25 Schnellladesäulen von den Niederlanden nach Österreich

Auf einer Strecke von 1100 km sollen 25 Ladestationen errichtet werden, an denen Elektroautos mit einer Reichweite von 300 km in 20 Minuten volltanken können sollen.

Projekt Ultra-E: 25 Schnellladesäulen von den Niederlanden nach Österreich

(Bild: allego.eu)

Die geringe Reichweite von Elektroautos und der langwierige Ladevorgang sind für viele Menschen Argumente dagegen, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Hier setzt das Projekt Ultra-E an. Ein Konsortium aus Stromversorgern, Autoherstellern und anderen Unternehmen will dabei eine Kette von 25 Schnellladesäulen von den Niederlanden über Belgien und Deutschland postieren. Sie soll über 1100 km von Amsterdam nach Wien führen. In München fiel nun der Startschuss für das Projekt.

Die Ladesäulen sollen CCS-Stecker haben und eine Ladeleistung von bis zu 350 kW. Sie sollen mit dem bereits existierenden 50-kW-Ladenetzwerk kompatibel sein und dieses ergänzen. Die Ladezeit für 300 km Reichweite werde von 1,5 Stunden auf 20 Minuten reduziert, erläutert das auf Ladetechnik spezialisierte Unternehmen Allego, das das Projekt koordiniert.

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Weiter beteiligt sind die Verbund AG / Smatrics, Bayern Innovativ, Audi, BMW, Magna, Renault und Hubject. Das Projekt hat ein Volumen von 13 Millionen Euro, die "Connecting Europe Facility” der Europäischen Union trägt 6,5 Millionen Euro dazu bei.

(anw)

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