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Prototype Fund: 1,2 Millionen Euro für Open-Source-Projekte

Das Bundesforschungsministerium will Bürgerbeteiligung und den kompetenten Umgang mit Daten fördern. Bewerben können sich Einzelkämpfer und kleine Teams.

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Prototype Fund: 1,2 Millionen Euro für Open-Source-Projekte

Mit dem neu aufgelegten Prototype Fund will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung digitaler Werkzeuge im Bereich "Civic Tech" und "Data Literacy" fördern. Für einen Zeitraum von drei Jahren hat das Ministerium insgesamt 1,2 Millionen Euro bereit gestellt.

Anders als beispielsweise der mFUN des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur richtet sich der Prototype Fund an Einzelentwickler und kleine Teams, die sich bisher eher ehrenamtlich engagieren. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und sonstige Institutionen sind von der Förderung ausgenommen.

Entsprechend niedrig sind die Fördersummen: Pro Projekt werden maximal 30.000 Euro ausgezahlt. Der Förderungsempfänger muss aber mindestens 40 Prozent beitragen – allerdings zählt hier auch seine eingebrachte Arbeitszeit. Der Förderungszeitraum beträgt maximal ein halbes Jahr. Allerdings ist es möglich, die Arbeit in ein größeres Projekt zu stecken, sofern der geförderte Beitrag weiterhin als eigenständige Arbeit erkennbar und innovativ ist.

Bedingung für die Förderung ist, dass die Arbeiten unter einer Open-Source-Lizenz stehen und nach Ablauf des Programms auch von anderen weiterentwickelt werden können. Dazu muss der Quelltext in einem öffentlichen Repository wie Github oder Bitbucket verfügbar sein. Für die erste Förderrunde können sich Interessenten noch bis zum 30. September bewerben. Die Open Knowledge Foundation Deutschland ist für die Umsetzung des Förderprogramms verantwortlich. (anw)

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