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Qualcomm leidet unter Lizenzstreit mit Mobiltelefon-Herstellern

Qualcomms Gewinn brach unter dem Strich um 89 Prozent auf 200 Millionen Dollar ein.

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Qualcomm

Qualcomm liefert Kommunikations-Chips und Prozessoren für diverse Smartphone-Modelle und verkauft zudem Lizenzen auf seine patentierte Erfindungen.

(Bild: dpa, Mark Schiefelbein)

Der Streit mit Mobiltelefonherstellern wie Apple kostet den Chipkonzern Qualcomm weiter Umsatz und Gewinn. Im vierten Geschäftsquartal fielen die Erlöse um 5 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 5,9 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn brach unter dem Strich um 89 Prozent auf 200 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Analysten hatten mit weniger gerechnet. Dennoch drehte der Aktienkurs von Qualcomm im nachbörslichen Handel nach anfänglichen Gewinnen zuletzt leicht ins Minus. Dabei haben sich Qualcomm-Papiere im laufenden Jahr sowieso nicht gut entwickelt. Während die Titel der Branche, gemessen an der Entwicklung des Philadelphia Stock Exchange Semiconductor Index, 2017 bisher um etwa 40 Prozent zugelegt haben, liegt der Qualcomm-Kurs 20 Prozent tiefer. (dpa) / (kbe)

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