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Qualcomm weist Apple-Vorwürfe zurück

Apple wirft Qualcomm in einer Klage unter anderem vor, vereinbarte Zahlungen in Milliardenhöhe zurückzuhalten. Qualcomm sieht das ganz anders.

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Don Rosenberg, Executive Vice President von Qualcomm

(Bild: dpa, Yonhap)

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Nachdem Apple seinen Zulieferer Qualcomm verklagt hat, reagiert der mit einer offiziellen Stellungnahme. Derzufolge prüfe man momentan zwar noch die Details der Vorwürfe, weist die von Apple aufgestellten Ansprüche aber als haltlos zurück. Apple habe die Verträge und Verhandlungen absichtlich falsch ausgelegt, und nun freue man sich über die Möglichkeit, die Angelegenheit vor Gericht zu klären und dabei Apples Praktiken aufdecken zu können, so Don Rosenberg, Executive Vice President und General Counsel bei Qualcomm.

Apple hatte in der Klage unter anderem erklärt, dass Qualcomm vereinbarte Zahlungen von rund einer Milliarde Dollar zurück halte. Woher die Summe stammt, geht aus einer weiteren Klage hervor, die kurz zuvor von der US-Handelskommission FTC ebenfalls gegen Qualcomm eingereicht wurde. Derzufolge habe Qualcomm Hersteller dazu genötigt, höhere Lizenzen für seine Patente zu zahlen. Mit dieser FTC-Klage wurde bekannt, dass Apple in den Jahren 2011 bis 2016 günstigere Konditionen von Qualcomm bekommen habe für die Zusage, im iPhone keine Funkchips anderer Anbieter zu verwenden. Laut Apple-Klage geht es bei der Milliarde um Zahlungen aus dieser Vereinbarung. (axv)