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Qualcomm zeigt Plattform zum drahtlosen Laden von Elektroautos

Einfach auf den Parkplatz oder in die Garage fahren und das Auto wird automatisch drahtlos aufgeladen – so könnte die elektromobile Zukunft aussehen.

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Qualcomm zeigt Plattform zum drahlosen Laden von Elektroautos

Viele Interessenten hält derzeit noch die Lade-Infrastruktur vom Kauf eines Elektroautos ab: Zum einen gibt es zu wenig Säulen, zum anderen ist es nicht sonderlich bequem, dort bei Wind und Wetter mit dem sperrigen Kabel zu hantieren. Eine mögliche Lösung für beide Probleme wären in Parkplätze eingelassene Drahtlos-Ladestationen. Qualcomm entwickelt solch ein System schon seit einiger Zeit und konnte bereits eine Zusammenarbeit mit Mercedes verkünden.

Qualcomms "Halo" kann Elektroautos kontaktlos laden.

Auf der CES kann man einen Blick auf die Hardware des "Halo" genannten Systems werfen. Je nach Plattform lädt es ein über der Drahtlos-Ladestation geparktes Elektro- und Hybridauto mit 3,7 bis 22 kW. Befinden sich Metallgegenstände auf der Plattform, wird das Laden sofort abgebrochen oder startet erst gar nicht. Für die mittlere Plattform nennt Qualcomm eine Eingangsleistung von 7,4 kW und eine Ausgangsleistung von 6,6 kW. Als Effizienz verspricht der Hersteller über 90 Prozent.

Bislang kommt das System zur Demonstration in einem BWM i8 zum Einsatz, der in der E-Motorsportserie Formula E als Safety Car genutzt wird. Auf den Markt soll Halo WEVC voraussichtlich noch in diesem Jahr kommen; WEVC steht für "Wireless Electric Vehicle Charging Technology". Mercedes hatte unlängst verkündet, Halo ab 2017 in seinen PKWs der elektrischen S-Klasse S550e unterstützen zu wollen.

Elektroautos in Deutschland (55 Bilder)

BMW produziert den i3 seit September 2013, in Deutschland wurde er ab November 2013 ausgeliefert. Grundpreis: 35.000 Euro. BMW gibt die Reichweite mit bis zu 200 km im Alltagsbetrieb an.

(spo)

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