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Technology Review

Quantencomputer-Branche kämpft mit Komponentenmangel

Sie sollen den nächsten großen Fortschritt in der Datenverarbeitung bringen, doch es gibt zu wenige Zulieferer für ihre Spezial-Bauteile.

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Quantencomputer-Branche kämpft mit Komponentenmangel

(Bild: University of California, Berkeley/Keegan Houser)

Quantencomputer sind auf dem Weg, aus einer ehemals esoterischen, experimentellen Technologie zur Mainstream-Anwendung zu werden. Allerdings kann die stark gestiegene Nachfrage sowohl großer Unternehmen wie IBM, Google und Alibaba sowie ehrgeiziger Start-ups wie Rigetti und IonQ oft kaum befriedigt werden. Das schreibt Technology Review online in „Bauteilmangel bremst Quantencomputerbauer aus“.

Zum Beispiel kann es viele Monate dauern – manchmal sogar ein Jahr oder länger –, spezieller Verdünnungskühlgeräte habhaft zu werden, die auf Temperaturen kälter als im Weltraum gekühlt werden können. Nur so lassen sich die Quantenbits oder Qubits für die Quantencomputer erzeugen. Auch der Erwerb der speziellen Verkabelung zum Übertragen von Mikrowellensignalen, die Qubits steuern, ist laut Johnson ein Engpass. Diese langen Vorlaufzeiten für einige Komponenten behindern allerdings den Fortschritt. "Es verlangsamt die Teams, die nicht parallel zueinander an der Forschung auf diesem Gebiet arbeiten können", klagt Irfan Siddiqi von der University of California in Berkeley.

Der Grund für die Engpässe sind zu wenige spezialisierte Zulieferer. Deshalb versuchen etablierte Hersteller, etwa auf Konferenzen auch bei anderen Unternehmen mehr Interesse an der Zukunftstechnologie zu wecken. Darüber hinaus gibt es erste Start-ups, die sich auf die benötigten Bauteile spezialisieren.

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(vsz)