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Quantified Self: Samsung startet Cloud-Plattform für Körperdaten

Samsung will mit seinem SAMI-Projekt die Daten unterschiedlicher Körpermessgeräte auf einer offenen Cloud-Plattform bündeln. Außerdem haben die Koreaner das Aktivitätstracker-Referenzdesign Simband vorgestellt.

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SAMI stellt unterschiedliche Körperdaten grafisch dar.

(Bild: TicTrac)

Samsung will Körperdaten auf einer offenen Cloud-Plattform bündeln – "Samsung Architecture Multimodal Interactions" (SAMI) lautet der etwas sperrige Name des Projekts. Nutzer von Aktivitätstrackern und anderen Körperdatensammlern sind bislang meist auf die herstellereigenen Cloud-Plattformen beschränkt. Laut Samsung sei SAMI "die erste wirklich sichere, offene und vielseitige Datenplattform ihrer Art".

Für das SAMI-Projekt hat sich Samsung das britische Start-up TicTrac mit ins Boot geholt, das mit ihrem gleichnamigen Dienst bereits die Daten etlicher Datenquellen zusammenführt. Mit Hilfe von TicTrac kann man sich beispielsweise in mehr oder weniger aufschlussreichen Diagrammen anzeigen lassen, wie die Anzahl der geschriebenen E-Mails mit dem Blutdruck oder den gegangenen Schritten korreliert. Der Dienst unterstützt neben etlichen Aktivitätstrackern zudem Blutdruckmessgeräte und Waagen mit WLAN sowie Fitness-Apps.

Simband-Werbevideo: Das Referenzdesign kann sogar EKGs aufzeichen.

Zusammen mit SAMI hat Samsung auch einen neuen Aktivitätstracker vorgestellt: Das Gerät namens Simband soll aber kein echtes Produkt sein, sondern lediglich ein Referenzdesign. Laut Samsung kann man mit dem Simband zurzeit nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch Herz- und Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung des Blutes sowie bioelektrische Impedanz messen. Hält man einen Finger aufs Simband, soll das Gerät sogar ein EKG schreiben können. (jkj)