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RIM bietet Erklärung für Blackberry-Ausfall an

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Der kanadische Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat eine Erklärung dafür abgeliefert, warum sein E-Mail-Push-Dienst von Dienstagabend bis in den Mittwochmorgen in den USA gestört war. Als buchstäblich kontraproduktiv hatte sich laut US-Medien die Einführung einer neuen Systemroutine erwiesen, durch die der System-Cache optimiert werden sollte. Einen grundlegenden Hardware- oder Software-Fehler schloss das Unternehmen aus.

RIM hatte die Routine getestet und für gut befunden und war nach eigenen Angaben nicht davon ausgegangen, dass sich ein Fehler derart massiv auswirken könne, berichtet CNet. Das Wall Street Journal schreibt hingegen über ein Software-Upgrade, das nicht ausreichend getestet worden sei.

RIM habe lange Zeit über die Ursache des Ausfalls seines Dienstes in Nordamerika geschwiegen, damit die Kunden verärgert und Spekulationen angeheizt, berichtet die Zeitung weiter. So war befürchtet worden, dass es ein ernsthaftes Problem in RIMs "Network Operations Center" im kanadischen Waterloo gegeben haben könnte. Über das Zentrum werden alle Blackberry-Dienste abgewickelt. Andere Mutmaßungen sahen eine Systemkomponente als Ursache an, die die Identität eines Blackberry-Nutzers feststellt, bevor eine E-Mail verschickt wird. (anw)