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RIM stellt Blackberry MDS ein

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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) setzt in Zukunft auf zwei Software-Entwicklungsansätze: Java- und Web-Anwendungen. Dabei lassen sich aus Elementen der Webentwicklung sogenannte Widgets erzeugen, die HTML, CSS und Javascript enthalten und als Anwendung zu installieren sind.

Dafür stellt RIM die Entwicklungsumgebung Blackberry MDS ein. MDS Runtime und MDS Studio sind ab Ende des Jahres nicht mehr verfügbar; der Support endet Mitte 2010. Neue Geräte mit OS 4.7.1 und höher werden MDS Runtime nicht mehr unterstützen.

(Bild: Research in Motion)

Um die Entwicklung von Web-Anwendungen zu unterstützen, bietet RIM eine neue Version 1.2 des Visual-Studio-Plug-ins an. Sie benötigt Visual Studio 2008 Professional Edition auf Windows XP and Vista in der 32-bit-Version. Zusätzlich veröffentlicht RIM ein neues Plug-in für Eclipse 3.4, das auf den gleichen Windows-Version aufsetzt.

Beide Tools enthalten einen Gerätesimulator, so dass man Anwendungen direkt auf dem PC testen kann, ohne sie auf ein Blackberry-Gerät übertragen zu müssen. Javascript lässt sich mit den neuen Plug-ins sowohl debuggen als auch profilieren. Darüber hinaus zeigen sie den Inhalt von XMLHttpRequest-Übertragungen an.

Die alten Visual-Studio-Plug-ins mit den Versionsnummern 1.0 und 1.1 werden im gleichen Zeitrahmen wie MDS Studio und Runtime nicht mehr weiter zur Verfügung stehen respektive unterstützt. (vowe)

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