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RISC-V-Entwickler Esperanto schmiedet Anti-Spectre-Pläne

Künftige RISC-V-Prozessoren lassen sich gegen Seitenkanal- und Timing-Attacken wie Spectre und Meltdown härten, meint Esperanto Technologies.

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RISC-V

(Bild: RISC-V Foundation)

Die Firma Esperanto Technologies, die Ex-Transmeta-Chef Dave Ditzel führt, arbeitet an einem Schutz vor "Time Speculation"-Angriffen auf kommende Hochleistungsprozessoren mit RISC-V-Mikroarchitektur.

Die Esperanto-Entwickler Christopher Celio und Jose Renau stellen auf dem RISC-V-Workshop in Barcelona mehrere Ideen vor, die vor Angriffen ähnlich wie Spectre und Meltdown schützen sollen. Dazu gehören etwa Spezifikationen für Clock-Signale und andere Performance Counters, die manche Seitenkanalangriffe missbrauchen.

Esperanto Technologies will in Barcelona auch drei RISC-V-SoC-Projekte vorstellen, nämlich einen "KI-Supercomputer auf einem einzigen Chip" aus der 7-nm-Fertigung sowie die bereits angekündigten ET-Maxion-Kerne mit besonders hoher Singlethreading-Leistung sowie die effizienten ET-Minion-Kerne, die zu tausenden auf einem einzigen Chip arbeiten sollen.

Esperanto kooperiert auch mit Western Digital (WD): Der Festplatten- und SSD-Hersteller will in Zukunft pro Jahr mehr als eine Milliarde Speicherprodukte mit maßgeschneiderten RISC-V-Controllern ausliefern. Die Mikroarchitektur RISC-V ist auch eine Kandidatin für einen kommenden europäischen Prozessor für High-Performance Computing (HPC). (ciw)

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