Menü

RSS-Sterben: Auch FeedDemon gibt auf

von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 94 Beiträge

Die aktuelle Version von FeedDemon dürfte aller Voraussicht nach die letzte bleiben.

(Bild: Screenshot)

Auf den ersten Blick scheint es, als wäre die Einstellung des marktbeherrschenden RSS-Dienstes Google Reader für den Hersteller des traditionsreichen Konkurrenten FeedDemon eine gute Nachricht. Doch Google Reader ist nicht nur Client, sondern stellt auch vielen Web- und Desktop-Anwendungen die Infrastruktur bereit – und auch die Windows-Anwendung FeedDemon benutzt den Google-Dienst zum Synchronisieren. Dies nahm Programmierer Nick Bradbury zum Anlass, auch seine Software einzustellen.

Das seit 2003 entwickelte FeedDemon ist einer der beliebtesten Windows-Clients zum Lesen von RSS- und Atom-Feeds, doch wegen sinkender Einnahmen aus Adware- und Kaufversion war es für zuletzt Bradbury nur noch ein Freizeitprojekt. Zu Google Reader sieht er "keine brauchbare Alternative". Wer die Synchronisationsfunktion abschaltet, kann FeedDemon weiterhin nutzen. (heb)

Anzeige
Zur Startseite
Anzeige