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RWTH Aachen sperrt Websites

Der Kanzler der RWTH Aachen [1] folgte dem Ansinnen der Düsseldorfer Bezirksregierung [2] zur Sperrung von Websites, die in Deutschland nach Ansicht der Bezirksregierung [3] verboten sind. Aus dem Netz der Hochschule heraus finden Anfragen auf die vier Webadressen, die als rechtsextrem, gewaltverherrlichend oder beides angesehen werden, nicht ihr Ziel.

Wie die TH-Sprecher mitteilen, sei dieser vorläufige Test jedoch eher dazu geeignet, eine versehentliche Verbindung zu diesen Inhalten zu unterbinden, als erfahrene Nutzer wirklich von den Angeboten abzuschotten. Der umstrittene Vorschlag [4], dem deutschen Netz ein paar Scheuklappen zu verpassen, musste sich wiederholt dem Vorwurf der Zensur [5] stellen. (cgl [6])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-50486

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.rwth-aachen.de/
[2] https://www.heise.de/meldung/Bundesweit-einheitliche-Kontrolle-des-Internet-gefordert-53688.html
[3] http://www.ccc.de/CRD/CRD20011004-NRWLAD.html
[4] https://www.heise.de/meldung/Regierungspraesident-wehrt-sich-gegen-Zensurvorwuerfe-49859.html
[5] https://www.heise.de/meldung/Provider-in-der-Zensur-Zwickmuehle-48843.html
[6] mailto:cgl@ct.de