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Radeon HD 7790 kommt Anfang April mit 896 Shadern

In der ersten Aprilwoche will AMD die Radeon HD 7790 vorstellen. Sie hat 896 Shader-Rechenkerne und unterstützt DirectX 11.1. AMD selbst zeigte etwa den Temash-Kombiprozessor.

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Von
  • Martin Fischer

Die Radeon HD 7770 bekommt Anfang April eine leistungsstarke Schwester: Die Radeon HD 7790.

AMD wird in der ersten Aprilwoche die Mittelklasse-Grafikkarte Radeon HD 7790 vorstellen. Dies erfuhr heise online von mehreren zuverlässigen Quellen auf der CeBIT. Demnach soll die Karte rund 135 Euro kosten und schneller arbeiten als Nvidias GeForce GTX 650 Ti. Das Herz der Radeon HD 7790 ist ein Bonaire-Grafikchip mit 896 Shader-Rechenkernen. Er wird im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt und unterstützt DirectX 11.1 sowie OpenGL 4.3.

Bis auf einige wenige Ausnahmen wie Crysis 3 oder Battlefield 3 stellt die GPU Spiele in Full HD mit hoher Detailstufe flüssig dar. Im Vergleich zur Radeon HD 7850 soll die Radeon HD 7790 rund 10 Prozent langsamer sein. Gerüchte, wonach die Radeon HD 7790 die 1-GByte-Version der Radeon HD 7850 ablösen soll, ließen sich nicht durch valide Quellen absichern. Auch die Frage, ob Bonaire tatsächlich ein neuer Grafikchip ist oder nur ein abgespeckter Pitcairn, bleibt bis dato unklar.

Dass in AMDs Tablet-Kombiprozessor Temash tatsächlich eine GCN-GPU steckt, wollte AMD nicht bestätigen, obwohl dies noch auf der Januar-Roadmap verzeichnet war.

(Bild: Martin Fischer)

AMD selbst zeigte während einer Sitzung unter anderem den Temash-Kombiprozessor. In einem Wistron-Tablet steckend gab er das Hack-n-Slay Torchlight 2 flüssig bei mittlerer Detailstufe wieder. AMD wollte auf Anfrage partout nicht bestätigen, dass in Temash tatsächlich eine GCN-GPU steckt, obwohl dies aus der Januar-Roadmap hervorgeht. Auch die Tatsache, dass sich die Temash-GPU mit einer im Turbo-Dock steckenden Einsteiger-GPU (VLIW) koppeln lässt, ist ein möglicher Hinweis darauf, dass sie doch noch auf VLIW4-Technik fußen könnte. (mfi)