Rambus sicher in der Gewinnzone

Beim Chipentwickler stieg der Gewinn im vergangenen Quartal um 2,2 Millionen gegenüber dem Vergleichsquartal 2001 auf 5,9 Millionen US-Dollar.

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Von
  • Andreas Wilkens

Bei kaum einem anderen Unternehmen machen Gerichtskosten einen derart bedeutenden Posten bei den Geschäftszahlen aus: Gegenüber dem Vorquartal stiegen bei Rambus die Kosten der diversen Patentstreitigkeiten vor Gericht um 800.000 US-Dollar auf 2,4 Millionen US-Dollar und haben dazu beigetragen, dass der Nettogewinn von 5,9 Millionen US-Dollar im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal um 800.000 US-Dollar niedriger ist als im zweiten Quartal. Rambus dürfte aber nicht nur aus finanziellen Gründen nicht so ganz glücklich mit den jüngsten Ereignissen um die Patentstreitigkeiten sein, handelte man sich wegen gewisser Ungereimtheiten dabei doch eine offizielle Rüge der US-Wettbewerbshüter ein.

Recht erfolgreich war der Chipentwickler dennoch, bedenkt man die Steigerung um 2,2 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Mit 23,7 Millionen US-Dollar Umsatz schnitt Rambus nach eigenen Angaben 2 Prozent besser ab als im Vorjahr. Bei RDRAM-Speichern und -Speicher-Controller ließ der Umsatz nach, während er bei SDRAM und DDR anstieg. (anw)