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Rapidshare bietet Cloud-Storage an

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Der Sharehoster Rapidshare hat für seine zahlenden Kunden mit Rapidpro-Account die Beta-Version des neuen Produkts Rapiddrive bereitgestellt. Dabei handelt es sich um eine Online-Festplatte, die sich unter Windows 7, Vista und XP ins Betriebssystem einbinden lässt und alle hochgeladenen Dateien im Rapidshare-Account enthält. Dateien lassen sich per Drag und Drop oder Copy und Paste auf das virtuelle Laufwerk verschieben oder kopieren und direkt von dort wieder herunterkopieren oder aufrufen.

Anders als beispielsweise der erfolgreiche Cloud-Speicherdienst Dropbox arbeitet Rapiddrive nicht mit einer lokalen Kopie und einer blockweisen Übertragung von Änderungen. Lesender und schreibender Zugriff auf die Dateien wird also stets durch die vorhandene Down- und Upstream-Bandbreite limitiert. Insbesondere das Schreiben großer Dateien kann dadurch viel Zeit in Anspruch nehmen. Andererseits spart dieses Verfahren lokalen Speicherplatz. Rapidshare plant, Rapiddrive künftig auch für andere Betriebssysteme zur Verfügung zu stellen. Die finale Version für Microsoft-Betriebssysteme ist für Ende September geplant.

Rapidshare machte einst das Geschäftsmodell "Filehosting" oder auch "One-Click-Hosting" erfolgreich. Als Urgestein dieser Branche steht das Schweizer Unternehmen oft im Fokus juristischer Angriffe der Medienindustrie. Diese behauptet, Filehoster würden hauptsächlich dazu genutzt, urheberrechtlich geschützte Werke illegal zu verbreiten. Aktuell befasst sich der Bundesgerichtshof mit einem Rechtsstreit zwischen Rapidshare und der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA. (uma)