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Rapidshare stellt kostenlosen Dienst ein

Durch Streitigkeiten mit Rechteinhabern unter Druck geraten, schränkt Rapidshare demnächst sein Angebot drastisch ein.

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Zum 1. Juli stellt Rapidshare den kostenlosen Teil seines Angebots ein.

Der vor allem von Raubkopierern genutzte Filehoster Rapidhare stellt zum 1. Juli sein kostenloses "Standard"-Angebot mit 10 GByte Speicherplatz ein. Anwender sollen ihre Daten vorher in Sicherheit bringen oder für 50 respektive 100 Euro im Monat zu einem der kostenpflichtigen Angebote wechseln. Dafür bekommen sie 300 beziehungsweise 700 GByte Plattenplatz. Das ist nicht nur deutlich teurer als noch vor einem Jahr (250 GByte für 10 Euro/Monat), sondern auch weit mehr, als die Konkurrenz verlangt: Bei Google Drive gibt es für monatlich 10 Euro bereits 1 TByte.

Laut Medienberichten hält bei Rapidshare nur noch ein Mitarbeiter die Stellung.

(Bild: dba)

Der Sharehoster, einst Pionier der Branche, hatte unter zunehmendem Druck der Rechteinhaber durch zahlreiche Änderungen seines Geschäftsmodells bei Filesharern an Anziehungskraft eingebüßt. So vergraulte Ende 2012 ein Traffic-Limit für hochgeladene Dateien die Szene. Vor etwa einem Jahr wurde dann der Speicherplatz pro Account auf 5 GByte beschränkt, kurz danach entließ Rapidshare drei Viertel aller Mitarbeiter. Im August 2013 hat der BGH in einem Urteil die Rechteinhaber gestärkt und Prüfpflichten für Sharehoster bestätigt. Die Schweizer Webseite pctipp.ch berichtet unter Berufung auf einen ehemaligen Angestellten, dass im Februar 2014 nur noch ein "Supportmitarbeiter" die Stellung bei dem Oneklick-Hoster hielt. (bbe)