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Raspberry Pi erkennt Gesichter

Ein Raspi reicht aus, um in Kamerabildern Gesichter Personen zuzuordnen, lokal ohne Server. In c't stellen wir dieses und andere Projekte für Raspi und Co. vor.

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Raspberry Pi erkennt Gesichter

Ein Raspberry Pi mit seinem vierkernigen ARM-Prozessor reicht aus, um mit einem vortrainierten Modell Personen auseinanderzuhalten. Das zeigt ein kleines Projekt aus dem aktuellen Schwerpunkt der c't 14/18. Insgesamt haben wir fünf Lern- und Bastelplatinen verglichen und stellen ihre Fähigkeiten an jeweils einem Projekt vor.

Außer dem Raspberry Pi kamen der Arduino, die IoT-Einstiegsplatine Octopus und die Schul-Platinen Calliope und BBC Micro:Bit auf den Prüfstand. Letztere sollen schon Schüler im Grundschulalter ans Programmieren heranführen – statt Code zu tippen stöpseln die Schüler Programme mit Block-Editoren zusammen.

Raspi erkennt bekannte Gesichter

Die Gesichtserkennung mit dem Raspberry Pi ist schnell eingerichtet und auch für KI-Unerfahrene geeignet. Außer einem Raspberry Pi und einer Raspberry-Kamera braucht es nur kostenlose Software und ansonsten kein weiteres Zubehör.

Das Projekt basiert auf der Bibliothek dlib mit einem vortrainierten Modell für die Unterscheidung von Gesichern. Der Nutzer muss nur noch ein Bild der zu erkennenden Person einbinden und einen Namen eingeben. Python-Kundige können den Beispielcode zu einer Überwachungskamera weiterentwickeln.

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Community vor CPU-Leistung

Der Raspi ist ein Alleskönner, doch auch die anderen Plattformen auf dem Markt haben ihre Reize. Der Octopus etwa bringt auf einer schön kompakten Platine WLAN mit und lässt sich sehr gut für IoT-Basteleien einsetzen. Calliope und Micro:Bit sind vor allem für junge Schülerinnen und Schüler geeignet, denn für sie findet man im Netz viel Material und Bastelideen – Fortgeschrittene geraten aber schnell an die Grenzen. Der Arduino ist weit verbreitet und besonders praktisch für kleine Elektronikbasteleien mit Schaltern und LEDs.

Basteln mit Raspi & Co. (9 Bilder)

Arduino

Der Name Arduino steht nicht für einen konkreten Rechner, sondern für eine quelloffene Plattform, die einfach zu benutzende Elektronik und die passende Software einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen will.

Die Bastelplatinen Arduino und IoT Octopus in c't 14/2018.

Am Ende zählt vor allem die Community um die Plattformen und deren Projektideen, die man im Netz dazu findet – das ist im Zweifelsfall wichtiger als ein schneller Prozessor oder eine üppige Ausstattung.

Lesen Sie den kompletten Schwerpunkt auf ct.de:

(jam)

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