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Razzien bei SMS-Agenturen und Call-Centern

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Ein Großaufgebot von Polizei und Zoll hat am heutigen Mittwoch in Flensburg und Umgebung zahlreiche Firmen und Wohnungen nach Beweisen für Betrügereien mit Handygebühren durchsucht. Die Durchsuchungen, an denen rund 80 Beamte beteiligt waren, richteten sich gegen Betreiber so genannter SMS-Agenturen und Call-Center.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (Zoll) vollstreckte 18 Durchsuchungsbeschlüsse in 15 Objekten wegen des Verdachts der Scheinselbstständigkeit, Beitragsvorenthaltung und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Beschäftigung so genannter "Chat-Animateure". Die Flensburger Polizei durchsuchte insgesamt vier Firmensitze. Hier ging es um Betrugstatbestände.

Die Betreiber der SMS-Chats sollen bundesweit fingierte Annoncen geschaltet haben, die keine Hinweise auf Kosten für Anrufe enthielten. Zudem bestehe der Verdacht des Ausspähens und Veränderns von Daten, teilte die Polizei Flensburg mit. Bei den Durchsuchungen sei Beweismaterial "in erheblichem Umfang" sichergestellt worden. (pmz)

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