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Rdio: KaZaa-Gründer wollen Online-Musikmarkt erneut umkrempeln

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Mit Rdio wollen die Gründer der P2P-Tauschbörse KaZaa erneut Musik unter die Menschen bringen – dieses Mal allerdings mit dem Segen der Musikindustrie. Janus Friis und Niklas Zennström, die auch für die VoIP-Software Skype verantwortlich sind, wollen der zahlenden Kundschaft für einen Betrag von 5 US-Dollar monatlich unbegrenzten Zugriff auf einen großen Musikkatalog bieten. Für den doppelten Betrag kann man die Musik auch offline auf mobilen Geräten wie dem iPhone abspielen. Im Mittelpunkt soll die Vernetzung der Mitglieder stehen. So wandern die Neuentdeckungen der Freunde per Mausklick auch in die eigene Playlist.

Derzeit läuft ein geschlossener Betatest, im Anschluss soll der Dienst zunächst in den USA und später weltweit starten. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der Berliner Anbieter simfy. Im Unterschied zu Rdio ist simfy bereits online und in der Basisversion kostenlos. Auch simfy bietet Apps für iPhone und Android an, die Abspiellisten auf Wunsch für den Offlinezugriff herunterladen. Der mobile Zugriff ist allerdings Premiummitgliedern vorbehalten und schlägt daher mit 10 Euro monatlich zu Buche. Seit kurzem bietet einen plattformübergreifenden Desktop-Client auf Basis von Adobe Air an. Der Download von Playlisten ist hiermit nicht möglich. (rei)