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RealNetworks entlässt 10 Prozent der Belegschaft

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Der US-amerikanische Multimedia-Softwarehersteller RealNetworks will 130 Arbeitsplätze abbauen. Damit werde ein Zehntel der Belegschaft gehen müssen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das sei der letzte Schritt der vor allem im vorigen Jahr vollzogenen Restrukturierung des Unternehmens.

Wie häufig in anderen Unternehmen ging es auch bei RealNetworks darum, Kosten zu senken, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und Wachstum zu ermöglichen. Nun ist anscheinend klar, welche Posten dadurch überflüssig geworden sind. Als wichtige Betätigungsfelder nennt RealNetworks Software as a Service, Social Games und Mediendienste in der Cloud. Ein solcher "Mediendienst" ist Unifi. Die Plattform für die Lagerung von Photos, Musik und Videos in der Cloud zur Nutzung auf verschiedenen Geräten und zum Teilen mit anderen soll noch in der laufenden Jahreshälfte starten.

Arbeitsplätze baut das Unternehmen in allen Regionen, in denen es tätig ist, und auf allen Hierarchieebenen ab, teilt es weiter mit. Dadurch entstünden Kosten von 3 Millionen US-Dollar. Allerdings würden jährlich etwa 11 Millionen US-Dollar (8 Millionen Euro) eingespart. Diese Woche will RealNetworks seine Zahlen für das vergangene Quartal präsentieren. Marktbeobachter gehen von einem Verlust von 2 Cent je Aktie und 91 Millionen US-Dollar Umsatz aus. (anw)