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Red Hat Enterprise MRG verspricht mehr Performance im Cluster

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Mit Red Hat Enterprise MRG – die Abkürzung steht für Messaging, Realtime und Grid – will das amerikanische Unternehmen eine leistungsfähige Cluster-Umgebung etwa für anspruchsvolle Aufgaben in der Finanzindustrie bereitstellen. Die Software kombiniert Messaging nach dem unter anderem mit Cisco, Credit Suisse und der Deutschen Börse entwickelten Standard AMQP, die Scheduling-Software für Grids Condor der University of Wisconsin und die Echtzeitfähigkeiten des Linux-Kernels, die zusammen mit IBM entwickelt wurden.

Zusammen soll daraus eine Plattform für verteiltes Rechnen und verteilte Transaktionen werden, die – ganz im Sinne von Red Hats Automation-Strategie – neben expliziten Rechenclustern auch ungenutzte Rechenkapazitäten auf Arbeitsplatzrechnern oder entfernten Clustern bis hin zu Angeboten wie Amazons EC2-Cluster nutzen kann. Die Software soll bei Transaktionen garantierte Latenzzeiten einhalten und ein leistungsfähiges Messaging-System zur Kommunikation der beteiligten Systeme bereitstellen. Red Hat Enterprise MRG soll im nächsten Jahr allgemein verfügbar werden; eine erste Beta-Version ist für die nächsten Tage angekündigt. (odi)