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Red Hat Linux heißt jetzt Fedora Linux

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Im Juli dieses Jahres hatte Red Hat angekündigt, die Consumer-Version seiner Distribution unter dem Namen "Red Hat Linux Project" als Community-Projekt weiterzuführen und es nicht mehr als Produkt im Pappkarton zu verkaufen. Das nimmt jetzt konkrete Gestalt an: Red Hat hat sein Linux-Projekt mit dem Fedora Linux Project verschmolzen, einem (wenig bekannten) Community-Projekt, das bislang lediglich zusätzliche RPM-Archive für Red Hat Linux bereitgestellt hat. Jetzt nennt sich die ganze Geschichte Fedora Linux -- offenbar will Red Hat den Abstand zwischen der ungeliebten Software für Endanwender und den eher kostspieligen Angeboten für Unternehmen, die weiterhin unter "Red Hat" segeln dürfen, auch im Namen deutlich machen.

Eine erste Version von Fedora steht unter dem Codenamen "Severn" in Form von drei ISO-Images zum Download bereit. Dass in der FTP-URL nirgends ein "Fedora" vorkommt, sollte niemanden verwundern: Bis Anfang der Woche war "Severn" noch die aktuelle Beta-Version von Red Hat Linux. Nun muss die Zukunft zeigen, ob die Linux-Welt neben Debian GNU/Linux noch eine weitere große Community-Distribution braucht. (odi)