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Red Hat gibt Enterprise MRG 1.1 frei

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Knappe acht Monate nach der Freigabe von Red Hat Enterprise MRG v1 hat Red Hat nun Version 1.1 seiner Linux-Plattform für zeitkritische Anwendungen veröffentlicht. Die Abkürzung MRG steht für Messaging-, Realtime- und Grid. Ein Whitepaper (PDF-Datei) beschreibt die Komponenten im Detail. Hatten in Enterprise MRG 1.0 die GRID-Fähigkeiten noch experimentellen Charakter, sind sie jetzt fester Bestandteil der Distribution und, wie die US-amerikanische Firma sagt, fit für den Einsatz in Produktivumgebungen.

Red Hat Enterprise MRG 1.1 verspricht mehr Performance in allen drei Bereichen. Native Infiniband und RDMA (Remote Direct Memory Access) soll beim Messaging für bessere Latenzzeiten sorgen. Neu ist hier auch das Active-Active Clustering. Sowohl beim Messaging als auch in der Grid-Komponente hat Red Hat die Verwaltungstools überarbeitet. Letztere unterstützt jetzt auch den Elastic Compute Cloud (EC2) von Amazon.

Auch wenn Red Hat Enterprise MRG für den Einsatz auf dem hauseigenen Red Hat Enterprise Linux (RHEL) optimiert ist, lässt sich das System im Prinzip auch unter Windows oder Solaris betreiben. Komponenten wie der Grid Scheduler oder die Realtime-Fähigkeiten des Linux-Kernels stehen dann allerdings nicht zur Verfügung. (akl)