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Red Hat schreibt schwarze Zahlen

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Linux-Distributor Red Hat hat den Break-Even überschritten und im ersten Quartal 2001 einen um einmalige Ausgaben bereinigten Gewinn von 600.000 US-Dollar erwirtschaftet. Im Jahr zuvor musste das amerikanische Unternehmen noch einen Verlust von 3,7 Millionen Dollar verbuchen; im vergangenen Quartal sprach das Unternehmen von einer "schwarzen Null". Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 25,6 Millionen Dollar; das bedeutet allerdings einen Umsatzrückgang von fünf Prozent gegenüber dem vorausgegangenen Quartal.

Zulegen konnte das Unternehmen in den Bereichen Embedded Linux – hier hat Red Hat die Software für Ericssons Webscreen entwickelt – und vor allem Open-Source-Services. Red Hat verweist darauf, dass die Bemühungen, große Unternehmen als Kunden zu gewinnen, allmählich Früchte tragen. So sei man unter anderem mit Adobe Systems, BP, Lucent Technologies, NEC und Nortel Networks ins Geschäft gekommen. (odi)